Rahmensetzung

RAHMENSETZUNG


s ist nicht möglich, das Problem des Schulabbruchs zu bekämpfen, ohne die Ursachen des Phänomens anzugehen.
Diese scheinen in Beziehungskontexten im frühen Grundschulstadium und in affektiven Familienkonstellationen zu liegen. Insbesondere ist es wichtig, die Bemühungen auf jene Schüler (und ihre Bezugswelt) zu konzentrieren, die in gefährdeten oder benachteiligten Gebieten leben, und sich gezielt mit den Bildungs- und Entwicklungserfahrungen dieser Altersgruppe zu beschäftigen.

Aus diesem Grund müssen sich die bildungspolitischen und die operativen Maßnahmen auf die emotionale Dynamik der Schüler konzentrieren und die Fertigkeiten, die ihnen in der Grundschule vermittelt werden.

Mit einem "frühen" Ansatz ist es möglich, einen signifikanteren Beitrag zur Reduktion des gesamten Phänomens des Schulabbruchs in frühen Grundschuljahren zu leisten und einem antizipativ-positiven Einfluss auf die weiteren Bildungsphasen sowie eine Verbesserung des schulischen Lebensumfeldes zu nehmen.
Gezielte Analysen, die von den FaS-Partnern in ihren nationalen Kontexten durchgeführt wurden, unterstreichen die Notwendigkeit, mit einer übergreifenden transnationalen Strategie zu arbeiten, einen evidenzbasierten Ansatz zu erproben und Schüler, Lehrer und Familien aktiv mit einzubeziehen.